Das Hessische Staatsballett lädt im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main pro Spielzeit mehrere Teams ein am Standort Darmstadt in einer Werkstatt-Atmosphäre choreografische Projekte zu entwickeln. Offenheit und Originalität stehen dabei im Vordergrund, es werden so wenige Vorgaben wie möglich gemacht, um eine große Vielfalt an Resultaten zu ermöglichen. In offenen Proben oder als “Work in Progress”-Aufführungen werden erste Ergebnisse gezeigt, wobei die Formen der Präsentation gezielt mit den Konventionen spielen und neue Räume eröffnen sollen.

Die bisherigen Residenzen der Tanzplattform Rhein-Main in Darmstadt und Wiesbaden

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© Philippe Weissbrodt

Compagnie Philippe Saire
Der Choreograf Philippe Saire gilt in der Schweiz als Schlüsselfigur der zeit­genössischen Tanzszene. Während der Residenz haben er und seine Kompanie an der neuen Produktion “Cut” gearbeitet, die im Februar 2017 in Darmstadt zu sehen war. Im September 2016 wurde am Staatstheater Darmstadt bereits ein “Work in Progress” gezeigt.

Helena Waldmann
Helena Waldmanns Markenzeichen sind Stücke starker Authentizität und Eindringlichkeit. Das bewies unter anderem ihr Gastspiel “Made in Bangladesh”, das in der Spielzeit 2014/15 am Staatstheater Darmstadt aufgeführt wurde. Während einer Residenz beim Hessischen Staatsballett entwickelte die Weltreisende in Sachen Tanz ihr Projekt “Gute Pässe Schlechte Pässe”.

Cocoon Dance
Die im Spannungsfeld von Theater und Abstraktion entstandenen Projekte der Kompanie touren mittlerweile auf vier Kontinenten und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. In ihrer Residenz hat das Ensemble die Arbeit an der Neukreation “No Body But Me” fortgesetzt, das im November 2016 in Darmstadt aufgeführt wurde.

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