Das komplette Programm in der Tanzfestival-Broschüre

Die Premiere war ein voller Erfolg! 4000 Zuschauer kamen zum Tanzfestival Rhein-Main, das erstmals vom 30. Oktober bis zum 13. November 2016 in Darmstadt und Frankfurt stattfand.

In diesem Jahr expandiert das Festival: Die zweite Ausgabe geht vom 16. bis zum 31. Oktober 2017 nicht nur in zwei, sondern in drei Städten über die Bühne – in Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Präsentiert werden Stücke von internationalen Choreografie-Stars ebenso wie Geheimtipps. Unter anderem mit dabei: der brasilianische Choreografen-Star Bruno Beltrão, der für seinen Stil zwischen HipHop und Avantgarde gefeiert wird und die Compagnie MAD mit einem XXL-Tanzkonzert. Außerdem freuen wir uns auf Emanuel Gat Dance, Eyal Dadon, Isabelle Schad und die “Eine Winterreise” des Hessischen Staatsballets.

Besonders stolz sind wir auf die Projekte, die im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main am Künstlerhaus Mousonturm und/oder beim Hessischen Staatsballett produziert wurden und die natürlich auch beim Festival zu sehen sein werden. Darunter: das Projekt “Makulatur” von der Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und der Choreografin Kristina Veit, Janna Pinskers und Wicki Bernhardts Lecture-Performance für Zuschauer ab 11 Jahren, May Zarhys Stück “Next to Near” und “Gute Pässe Schlechte Pässe” von Helena Waldmann.

Ein weiteres Highlight ist der Tanztag am 21. Oktober, bei dem über 160 Schnuppertanzkurse zum Mitmachen im Rhein-Main-Gebiet angeboten werden. Darüber hinaus gibt es ein Rahmenprogramm u.a. mit Workshops für Tanzprofis, einem Tanztee, Künstlergesprächen und Partys.

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Die nächsten Veranstaltungen

Oktober 2017
Sa 21.10.2017 | 09:30 - 00:30 Uhr
Tanztag Rhein-Main 2017
Weitere Informationen

Tanztag Rhein-Main 2017

  • Sa 21.10.2017 | 09:30 - 00:30 Uhr
  • diverse Orte in Bad Homburg, Darmstadt, Frankfurt, Kelkheim, Oberursel, Offenbach und Wiesbaden
  • 5,- € Tickets
© Jörg Baumann

Am 21. Oktober lädt der Tanztag Rhein-Main erneut zu einer Reise durch die Region und die Vielfältigkeit des Tanzes ein. Lernen Sie dabei neue Tänze, Menschen und auch Orte kennen! Viel Gepäck brauchen Sie dafür nicht, denn was den Tanz so unmittelbar umsetzbar macht, ist die Einfachheit seiner Mittel: Mehr als Sie selbst und eine Portion Neugierde braucht es nicht, um am 21. Oktober auf Entdeckungsreise zu gehen. In der Rhein-Main-Region werden bei über 160 Schnupperkursen sämtliche Tanzstile erfahrbar – von zeitgenössischem Tanz und klassischem Ballett über orientalischen Tanz, historischen Volkstanz und West Coast Swing bis hin zu Hip-Hop oder Walzer. Einen gemeinsamen und gemeinschaftlichen Abschluss bietet das Tanzfest am Abend, bei dem Sie die gesammelten Eindrücke des Tages mit vielen Tanzbegeisterten teilen können.

Sa 21.10.2017 | 10:00 - 23:00 Uhr
ravvina/veit: Makulatur
Weitere Informationen

ravvina/veit: Makulatur

  • Sa 21.10.2017 | 10:00 - 23:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main,
    Studio 1
  • Eintritt frei!
© Kristina Veit

Ideen werden verworfen. Pläne werden hingeschmissen. Projekte erweisen sich als nicht machbar. In Makulatur widmen sich die Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und die Choreografin Kristina Veit dem künstlerisch Randständigen, dem kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. Mit einem Aufruf fordern sie Kolleginnen und Kollegen auf, ihnen Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen, die es nur in die Schublade schafften. Auf der Basis des eingesandten Materials kreiert das Künstlerinnen-Duo mit dem Architekten Jan Wind eine Installation, in der versteckte Teile des kreativen Prozesses räumlich erfahrbar gemacht werden. Auf der Basis dieser Installation entwickeln sie im Winter 2017 ein Stück, das am Künstlerhaus Mousonturm und am Staatstheater Darmstadt zu sehen sein wird.

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Von und mit: Sven Gey, Alexander Hadjiev, Ksenia Ravvina, Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Kristina Veit, Jan Wind und Susanne Zaun

Eine Produktion von Ksenia Ravvina & Kristina Veit und der Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt des Künstlerhaus Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts (Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden).
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Sa 21.10.2017 | 14:00 Uhr
Tanztee
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Tanztee

  • Sa 21.10.2017 | 14:00 Uhr
  • Staatstheater Darmstadt, Foyer Großes Haus, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt

Tanztees waren in den 1920er Jahren gesellschaftliche Höhepunkte. Sie boten eine zwanglose Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu schließen. Tee und Appetithäppchen wurden gereicht, es wurde getanzt, gelacht, begutachtet, erprobt, tiefsinnige Gespräche geführt und wieder getanzt. Im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main möchte das Hessische Staatsballett die Tradition des Tanztees wieder aufleben lassen und daran erinnern, dass Tanz nicht nur schön anzusehen, sondern für jeden erfahrbar ist und meistens zu ausgesprochen guter Laune führt!

Sa 21.10.2017 | 20:00 - 00:30 Uhr
Tanzfest
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Tanzfest

  • Sa 21.10.2017 | 20:00 - 00:30 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main, Saal
  • 5,- € (Das Tanztag-Ticket berechtigt zur Teilnahme) Tickets
© Jörg Baumann

Krönender Abschluss des Tanztages ist ein rauschendes Tanzfest. Genauso wie der Tanztag Rhein-Main es zum Ziel hat, in den Kursen tagsüber möglichst viele Tanzstile abzubilden, soll auch am Abend die Vielgestaltigkeit des Tanzes gefeiert werden. Über den Abend hinweg werden viele unterschiedliche Tänze angeleitet, damit gemeinschaftlich getanzt werden kann. Alle Tanzbegeisterten sind herzlich dazu eingeladen, mitzufeiern und mitzutanzen. Lassen Sie sich vom Programm des Abends überraschen!

Di 24.10.2017 | 11:00 Uhr
Janna Pinsker und Wicki Bernhardt: Heute mobben wir die Birds
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Janna Pinsker und Wicki Bernhardt: Heute mobben wir die Birds

  • Di 24.10.2017 | 11:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main,
    Studio 1
  • 12 Euro | erm. 6 Euro Tickets
© Kathrin Schander

Da steht sie vor einem: die schlechteste Szene im Stück. Sie ist so schlecht, bodenlos, grauenvoll! Das Publikum verdreht die Augen. Und sie hängt immer noch auf der Bühne rum, will nicht weg. Klar, am Anfang war sie die Sensation. Alles ergab auf einmal einen Sinn, dank ihr. Aber jetzt? Unerträglich. Total unpassend. Und der Grund? Keine Ahnung. Also, was tun? Bevor hier alle ausrasten! “Heute mobben wir die Birds” ist ein Stück über den Dschungel des Theaters. Darüber, wie auf der Bühne die unvereinbarsten Dinge einer atemberaubenden Anziehungskraft erliegen. Doch was hilft, wenn genauso plötzlich alles völlig sinnlos erscheint? Kampfansage oder Therapie? Als eine anarchische Einführung in die Lust am Theater erforscht das junge Tanz- und Performance-Duo Janna Pinsker und Wicki Bernhardt das zwiespältige Glück der Freiheit, für einfach alles einen Sinn zu (er-)finden.

FÜR ALLE AB 11

Di, 24.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlerinnengespräch

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Konzept, Choreografie und Performance: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Kostüm und Requisite: Kristin Gerwien
Licht: Charlotte Bösling
Produktion und Projektbegleitung: Nele Beinborn

Koproduktion im Rahmen des Programms Vermittlungsresidenz der Tanzplattform Rhein-Main
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Konzeptionsrecherchen im Rahmen des next generation workspace – ein Residenzprojekt von Künstlerhaus Mousonturm, Starke Stücke-Festival, Theaterhaus Frankfurt und Hessische Theaterakademie, gefördert durch das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Di 24.10.2017 | 17:00 - 20:00 Uhr
ravvina/veit: Makulatur
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ravvina/veit: Makulatur

  • Di 24.10.2017 | 17:00 - 20:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main,
    Studio 1
  • Eintritt frei!
© Kristina Veit

Ideen werden verworfen. Pläne werden hingeschmissen. Projekte erweisen sich als nicht machbar. In Makulatur widmen sich die Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und die Choreografin Kristina Veit dem künstlerisch Randständigen, dem kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. Mit einem Aufruf fordern sie Kolleginnen und Kollegen auf, ihnen Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen, die es nur in die Schublade schafften. Auf der Basis des eingesandten Materials kreiert das Künstlerinnen-Duo mit dem Architekten Jan Wind eine Installation, in der versteckte Teile des kreativen Prozesses räumlich erfahrbar gemacht werden. Auf der Basis dieser Installation entwickeln sie im Winter 2017 ein Stück, das am Künstlerhaus Mousonturm und am Staatstheater Darmstadt zu sehen sein wird.

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Von und mit: Sven Gey, Alexander Hadjiev, Ksenia Ravvina, Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Kristina Veit, Jan Wind und Susanne Zaun

Eine Produktion von Ksenia Ravvina & Kristina Veit und der Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt des Künstlerhaus Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts (Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden).
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Di 24.10.2017 | 18:00 Uhr
May Zarhy & Hermann Heisig: Next To Near
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May Zarhy & Hermann Heisig: Next To Near

  • Di 24.10.2017 | 18:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main, Saal
  • 19 Euro | erm. 9 Euro Tickets
© Tamar Lamm

Wann fühlt sich etwas nah oder intim an? Bedeutet Intimität auch zwingend Nähe? May Zarhy und Hermann Heisig untersuchen in „Next to Near“ das physische und psychische Empfinden von Nähe und Entfernung. Sie greifen dabei ein Lebensgefühl auf, das nicht nur im Zentrum ihres Alltags als Tanzschaffende steht, die international arbeiten und ständig auf Reisen sind, sondern auch viele andere Menschen im Zeitalter von Skype, Instagram und Billigfliegern prägt. In Relation zum Publikum und zu einem Musiktrio um den Komponisten Tian Rotteveel stecken Zarhy, die in Frankfurt durch Produktionen des Choreografenkollektivs MAMAZA bekannt ist, und Heisig, ein Experte für Slapstick und subtiles choreografisches Timing, ein Feld detailreicher Kommunikation ab.

Keine Sprachkenntnisse erforderlich

Mi, 25.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlergespräch

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Konzept, Choreografie, Performance: Hermann Heisig, May Zarhy
Komposition, Outside Eye, Live-Musik: Tian Rotteveel
Lichtdesign: Sandra Blatterer
Kostüm, Bühne: Lea Søvsø, Marie Gerstenberger

Kubus: lost & found Aarhus Würfel / Dice Amir Weiser
Technische Leitung: Fabian Bleisch
Produktionsleitung: Susanne Ogan, Johanna Milz (MAMAZA)
Eine Produktion von Hermann Heisig und MAMAZA In Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und SOPHIENSÆLE
Unterstützt durch Schaubühne Lindenfels Leipzig und Kelim
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Frankfurt

Di 24.10.2017 | 19:30 Uhr
Emanuel Gat & Awir Leon/Emanuel Gat Dance: SUNNY
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Emanuel Gat & Awir Leon/Emanuel Gat Dance: SUNNY

  • Di 24.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Frankfurt LAB, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main
  • 19 Euro | erm. 9 Euro Tickets
© Dajana Lothert

„Sunny, yesterday my heart was filled with pain. Sunny, you smiled at me and really eased the pain.“ Bobby Hebbs vielfach gecoverter Song aus dem Jahr 1966 ist einer der größten Ohrwürmer der Popgeschichte. Der in Frankreich lebende Choreograf Emanuel Gat nimmt den Hit nun als Ausgangspunkt für ein furioses Gruppenstück. Gemeinsam mit dem ehemaligen Tänzer und Shootingstar der französischen Elektromusik-Szene Awir Leon schafft er einen Abend, der Tanz und Musik auf ganz besondere Weise zusammenbringt: Während Leon live auf der Bühne Sounds produziert, lässt Gat seinen Tänzerinnen und Tänzern freien Lauf. Aus dem choreografischen System, das sich selbst steuert, entstehen polyphone Strukturen und fragile Bewegungsabläufe. Sounds und Bewegungen fließen ineinander zu einer atemberaubend schönen Synästhesie.

Keine Sprachkenntnisse erforderlich

Im Anschluss an die Vorstellung: Interaktives Nachgespräch

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Choreografie, Licht: Emanuel Gat
Live-Musik: Awir Leon
Kostüme entstanden in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Entstanden in Kollaboration und getanzt von: Thomas Bradley, Annie Hanauer, Peter Juhasz, Pansun Kim, Michael Löhr, Emma Mouton, Genevieve Osborne, Milena Twiehaus, Sara Wilhelmsson und Ashley Wright

Produktion: Emanuel Gat Dance
Koproduktion: Festival Montpellier Danse 2016, Théâtre de la Ville, Paris, Cité de la Musique – Philharmonie de Paris, Grand Théâtre de Provence, Scène Nationale d‘Albi
Unterstützt von La Biennale di Venezia, 10. Festival Internazionale di Danza Contemporanea
Unterstützt von Fondation BNP Paribas, kreiert in l‘Agora, cité internationale de la danse in Montpellier und la Maison de la danse intercommunale in Istres.
Die Kompanie dankt für die Unterstützung der Métropole Aix-Marseille Provence und dem französischen Kulturministerium DRAC Provence Alpes Côte d‘Azur.

Mi 25.10.2017 | 19:00 Uhr
Janna Pinsker und Wicki Bernhardt: Heute mobben wir die Birds
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Janna Pinsker und Wicki Bernhardt: Heute mobben wir die Birds

  • Mi 25.10.2017 | 19:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main,
    Studio 1
  • 12 Euro | erm. 6 Euro Tickets
© Kathrin Schander

Da steht sie vor einem: die schlechteste Szene im Stück. Sie ist so schlecht, bodenlos, grauenvoll! Das Publikum verdreht die Augen. Und sie hängt immer noch auf der Bühne rum, will nicht weg. Klar, am Anfang war sie die Sensation. Alles ergab auf einmal einen Sinn, dank ihr. Aber jetzt? Unerträglich. Total unpassend. Und der Grund? Keine Ahnung. Also, was tun? Bevor hier alle ausrasten! “Heute mobben wir die Birds” ist ein Stück über den Dschungel des Theaters. Darüber, wie auf der Bühne die unvereinbarsten Dinge einer atemberaubenden Anziehungskraft erliegen. Doch was hilft, wenn genauso plötzlich alles völlig sinnlos erscheint? Kampfansage oder Therapie? Als eine anarchische Einführung in die Lust am Theater erforscht das junge Tanz- und Performance-Duo Janna Pinsker und Wicki Bernhardt das zwiespältige Glück der Freiheit, für einfach alles einen Sinn zu (er-)finden.

FÜR ALLE AB 11

Di, 24.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlerinnengespräch

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Konzept, Choreografie und Performance: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Kostüm und Requisite: Kristin Gerwien
Licht: Charlotte Bösling
Produktion und Projektbegleitung: Nele Beinborn

Koproduktion im Rahmen des Programms Vermittlungsresidenz der Tanzplattform Rhein-Main
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Konzeptionsrecherchen im Rahmen des next generation workspace – ein Residenzprojekt von Künstlerhaus Mousonturm, Starke Stücke-Festival, Theaterhaus Frankfurt und Hessische Theaterakademie, gefördert durch das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Mi 25.10.2017 | 19:30 Uhr
Eyal Dadon: Work in Progress
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Eyal Dadon: Work in Progress

  • Mi 25.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Staatstheater Darmstadt, Foyer Kammerspiele, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt
  • 6 Euro Tickets

Einblick in die Probenarbeit von Eyal Dadon.

Mi 25.10.2017 | 20:00 Uhr
May Zarhy & Hermann Heisig: Next To Near
Weitere Informationen

May Zarhy & Hermann Heisig: Next To Near

  • Mi 25.10.2017 | 20:00 Uhr
  • Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main, Saal
  • 19 Euro | erm. 9 Euro Tickets
© Tamar Lamm

Wann fühlt sich etwas nah oder intim an? Bedeutet Intimität auch zwingend Nähe? May Zarhy und Hermann Heisig untersuchen in „Next to Near“ das physische und psychische Empfinden von Nähe und Entfernung. Sie greifen dabei ein Lebensgefühl auf, das nicht nur im Zentrum ihres Alltags als Tanzschaffende steht, die international arbeiten und ständig auf Reisen sind, sondern auch viele andere Menschen im Zeitalter von Skype, Instagram und Billigfliegern prägt. In Relation zum Publikum und zu einem Musiktrio um den Komponisten Tian Rotteveel stecken Zarhy, die in Frankfurt durch Produktionen des Choreografenkollektivs MAMAZA bekannt ist, und Heisig, ein Experte für Slapstick und subtiles choreografisches Timing, ein Feld detailreicher Kommunikation ab.

Keine Sprachkenntnisse erforderlich

Mi, 25.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlergespräch

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Konzept, Choreografie, Performance: Hermann Heisig, May Zarhy
Komposition, Outside Eye, Live-Musik: Tian Rotteveel
Lichtdesign: Sandra Blatterer
Kostüm, Bühne: Lea Søvsø, Marie Gerstenberger

Kubus: lost & found Aarhus Würfel / Dice Amir Weiser
Technische Leitung: Fabian Bleisch
Produktionsleitung: Susanne Ogan, Johanna Milz (MAMAZA)
Eine Produktion von Hermann Heisig und MAMAZA In Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und SOPHIENSÆLE
Unterstützt durch Schaubühne Lindenfels Leipzig und Kelim
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Frankfurt

Do 26.10.2017 | 18:00 - 22:00 Uhr
ravvina/veit: Makulatur
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ravvina/veit: Makulatur

  • Do 26.10.2017 | 18:00 - 22:00 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Studio, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
  • Eintritt frei!
© Kristina Veit

Ideen werden verworfen. Pläne werden hingeschmissen. Projekte erweisen sich als nicht machbar. In Makulatur widmen sich die Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und die Choreografin Kristina Veit dem künstlerisch Randständigen, dem kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. Mit einem Aufruf fordern sie Kolleginnen und Kollegen auf, ihnen Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen, die es nur in die Schublade schafften. Auf der Basis des eingesandten Materials kreiert das Künstlerinnen-Duo mit dem Architekten Jan Wind eine Installation, in der versteckte Teile des kreativen Prozesses räumlich erfahrbar gemacht werden. Auf der Basis dieser Installation entwickeln sie im Winter 2017 ein Stück, das am Künstlerhaus Mousonturm und am Staatstheater Darmstadt zu sehen sein wird.

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Von und mit: Sven Gey, Alexander Hadjiev, Ksenia Ravvina, Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Kristina Veit, Jan Wind und Susanne Zaun

Eine Produktion von Ksenia Ravvina & Kristina Veit und der Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt des Künstlerhaus Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts (Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden).
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Do 26.10.2017 | 19:30 Uhr
Hessisches Staatsballett: Eine Winterreise
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Hessisches Staatsballett: Eine Winterreise

  • Do 26.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
  • ab 9,90 Euro | erm. ab 4,95 Euro Tickets
© Oliver Rossi

Die Verlockung der Ferne löst ihre Versprechen nicht ein. Einsamkeit schlägt sich nieder, lässt einen erstarren. Regungslos an einem Durchgangsort zu verharren bringt lose Begegnungen hervor. Kurze Episoden fügen sich an die Struktur des Liederzyklus von Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender. Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017/18 begibt sich Tim Plegge choreografisch wieder auf Reisen. Das Ballett “Eine Winterreise” steht in der Tradition seiner Handlungsballette, verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten Narration. “Eine Winterreise” erzählt vom Werden und Vergehen, von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.

Dramaturgisch begleitet von Esther Dreesen-Schaback, in den Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian Hannak oszillieren in »Eine Winterreise« Fragen nach Werden und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen und finden in dem neuen Ballett Ausdruck.

Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.

Do, 26.10., 19.00 Uhr: Einführung
So, 29.10., 15.30 Uhr: Einführung
So, 29.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlergespräch mit Tim Plegge

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Choreografie: Tim Plegge
Gesang: Simon Bode
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Judith Adam
Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback
Video: De-Da Productions

Do 26.10.2017 | 19:30 Uhr
Antony Hamilton & Alisdair Macindoe: Meeting
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Antony Hamilton & Alisdair Macindoe: Meeting

  • Do 26.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Wartburg, Schwalbacher Straße 51, 65183 Wiesbaden
  • 20,90 Euro / erm. 9,90 Euro Tickets

„Meeting“ ist eine choreografische Studie, die sich ganz aufs Wesentliche konzentriert. 64 Drum Tappers, kleine metronomähnliche Gerätschaften, die Alisdair Macindoe eigens für das Stück kreierte, leiten das Duo durch das Chaos: Streng zählen die Performer den Takt, reine Mathematik scheint ihr Handeln zu bestimmen. Doch das fast meditative Klopfen wird zunehmend abgelöst von vielstimmigem Schnarren, Trommeln und Klingeln. Den beiden Performern gelingt ein eindrucksvoller Dialog zwischen Mensch und Maschine, in dem unklar bleibt, wer eigentlich wen bewegt. Der australische Choreograf und Tänzer Antony Hamilton hat bereits mit Kompanien wie Chunky Move, Lucy Guerin und dem Australian Dance Theatre (ADT) gearbeitet. In seinen Stücken verschwimmen die Grenzen von Bewegung, Sound und bildender Kunst. „Meeting“ entwickelte er 2015 gemeinsam mit dem Melbourner Tänzer, Choreograf und Sound-Designer Alisdair Macindoe.

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Choreografie, Regie und Performance: Antony Hamilton
Komposition, Instrumentenbau und Performance: Alisdair Macindoe
Licht: Bosco Shaw
Kostüme: Paula Levis
Produktionsleitung: Freya Waterson

Fr 27.10.2017 | 18:30 - 22:00 Uhr
ravvina/veit: Makulatur
Weitere Informationen

ravvina/veit: Makulatur

  • Fr 27.10.2017 | 18:30 - 22:00 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Studio, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
  • Eintritt frei!
© Kristina Veit

Ideen werden verworfen. Pläne werden hingeschmissen. Projekte erweisen sich als nicht machbar. In Makulatur widmen sich die Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und die Choreografin Kristina Veit dem künstlerisch Randständigen, dem kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. Mit einem Aufruf fordern sie Kolleginnen und Kollegen auf, ihnen Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen, die es nur in die Schublade schafften. Auf der Basis des eingesandten Materials kreiert das Künstlerinnen-Duo mit dem Architekten Jan Wind eine Installation, in der versteckte Teile des kreativen Prozesses räumlich erfahrbar gemacht werden. Auf der Basis dieser Installation entwickeln sie im Winter 2017 ein Stück, das am Künstlerhaus Mousonturm und am Staatstheater Darmstadt zu sehen sein wird.

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Von und mit: Sven Gey, Alexander Hadjiev, Ksenia Ravvina, Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Kristina Veit, Jan Wind und Susanne Zaun

Eine Produktion von Ksenia Ravvina & Kristina Veit und der Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt des Künstlerhaus Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts (Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden).
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Fr 27.10.2017 | 19:30 Uhr
Compagnie MAD: Music for 18 Musicians
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Compagnie MAD: Music for 18 Musicians

  • Fr 27.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
  • ab 9,90 Euro | erm. ab 4,95 Euro Tickets
© Luc Bonnemazou

150 Amateurtänzerinnen und –tänzer aus der Rhein-Main-Region, fünf professionelle Tänzerinnen und Tänzer, 19 Musikerinnen und Musiker: „Music for 18 Musicians“ ist ein extragroßes inklusives Tanzkonzert, mit dem der Dirigent Rémi Durupt und der Choreograf Sylvain Groud ihre Kunstformen zu einer gemeinsamen Partitur vereinen. Die 150 Amateure sind der Einladung von Groud gefolgt, unter Anleitung zur Musik von Steve Reich zu tanzen. Bei einer Reihe von Proben sind sie an dieses pulsierend-hypnotische Werk herangeführt worden und haben dabei entdeckt, welche Kraft und Möglichkeiten Körper, Bewegungen und Blicke besitzen können. Bei der Aufführung werden sie zum Bindeglied zwischen Musikern und Publikum und sorgen so für ein kollektives Musikerlebnis. Gemeinsam besetzen sie das Theater – bis niemand mehr weiß, wer eingeweiht und wer einfach nur mitgerissen ist von der einzigartigen Energie.

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Choreografie: Sylvain Groud
Musikalische Leitung: Rémi Durupt
Tänzer: Lauriane Madeleine, Julien Raso, Anusha Emrith, Jérémy Martinez, Julie Koenig
Musik: Steve Reich, gespielt vom Ensemble Links
Lichtdesign: Michaël Dez
Sounddesign: Pierre Favrez

Ensemble Links:
Percussions: Clément Delmas, Vincent Martin, Stanislas Delannoy, Rémi Durupt, Lucas Genas, Nicolas Didier, Maxime Guillouet
Gesang: Manon Bautian, Séverine Maquaire, Caroline Chassany, Sophie Leleu
Klarinetten: Maxime Peinard, Coralie Ordulu
Saiteninstrumente: Èlodie Gaudet, Claire Perrotton
Klavier: Laurent Durupt, Fabrizio Rat Ferrero, Trami Nguyen, Alvise Sinivia.
Eine Produktion von Compagnie MAD/Sylvain Groud und Amarillo. Unterstützt vom Kulturministerium und dem Kommunikationsministerium sowie dem Regionalbüro für Kulturangelegenheiten der Normandie, der Region Normandie, dem Départment de l’Eure sowie der Stadt Rouen.
Sylvain Groud ist ein assoziierter Künstler im Théâtre-Sénart, dem Scène nationale und Lieusaint sowie Artist in residence am Rive Gauche, Scène conventionnée pour la danse und Saint-Étionnen-du-Rouvray.
Die Produktion wurde u.a. am Thèâtre de Saint-Quenin-en-Yvelines, Scène nationale realisiert.

Sa 28.10.2017 | 14:00 - 21:30 Uhr
ravvina/veit: Makulatur
Weitere Informationen

ravvina/veit: Makulatur

  • Sa 28.10.2017 | 14:00 - 21:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Studio, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
  • Eintritt frei!
© Kristina Veit

Ideen werden verworfen. Pläne werden hingeschmissen. Projekte erweisen sich als nicht machbar. In Makulatur widmen sich die Frankfurter Regisseurin Ksenia Ravvina und die Choreografin Kristina Veit dem künstlerisch Randständigen, dem kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. Mit einem Aufruf fordern sie Kolleginnen und Kollegen auf, ihnen Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen, die es nur in die Schublade schafften. Auf der Basis des eingesandten Materials kreiert das Künstlerinnen-Duo mit dem Architekten Jan Wind eine Installation, in der versteckte Teile des kreativen Prozesses räumlich erfahrbar gemacht werden. Auf der Basis dieser Installation entwickeln sie im Winter 2017 ein Stück, das am Künstlerhaus Mousonturm und am Staatstheater Darmstadt zu sehen sein wird.

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Von und mit: Sven Gey, Alexander Hadjiev, Ksenia Ravvina, Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Kristina Veit, Jan Wind und Susanne Zaun

Eine Produktion von Ksenia Ravvina & Kristina Veit und der Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt des Künstlerhaus Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts (Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden).
Gefördert durch die Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Sa 28.10.2017 | 19:30 Uhr
SOL Dance Company - Eyal Dadon: Sale
Weitere Informationen

SOL Dance Company - Eyal Dadon: Sale

  • Sa 28.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Kleines Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
  • ab 12,10 Euro | erm. ab 6,05 Euro Tickets
© Pini Snir

Heiß und kalt, Spiegel und Regeln, Ausverkauf und der totale Konsum – „Sale” betrachtet alle Teile des gesellschaftlichen Zusammenlebens als Herausforderung: die Herausforderung das Leben zu meistern, die Gesellschaft und den Kapitalismus im Allgemeinen, zu dem wir doch alle nur dazugehören wollen. Im Anschluss an seine Residenz am Staatstheater Darmstadt wird der israelische Tänzer und Choreograf Eyal Dadon, der in seiner Heimat als einer der aufregendsten Akteure einer neuen Generation junger Tanzschaffender gilt, seine Arbeit „Sale” beim Festival erstmals in Europa präsentieren. Inspiriert von der Realität und dem gesellschaftlichen Zusammenleben, kombiniert Dadon in „Sale“ kleinteilige präzise Bewegungssequenzen mit dem ihm eigenen Humor und hält dem Publikum so den Spiegel vor.

Sa, 28.10., 18.00-19.00 Uhr: Physical Introduction
Sa, 28.10., im Anschluss an die Vorstellung: Podiumsgespräch “Contemporary Dance Education”
So, 29.10., im Anschluss an die Vorstellung: interaktives Nachgespräch

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SOL Dance Company / House of Dance Beer Sheva, Israel
Choreografie: Eyal Dadon
Probenleitung: Keren Horesh Begun
Choreografische Assistenz: Tamar Barlevt
Mit Sian Olles, Madison Payne Hoke, Yuko Imazaike, Shay Partush, Nadav Gal, Gil Shachar, Eyal Dadon
Kostüme und Musik: Tomer Salem, Nissim Gutman

Licht: Alon Shazar
Inspizienz: Assaf Zakay Management OZ Productions / Offer Zaks
Mit freundlicher Unterstützung des Israelischen Ministeriums für Kultur und Sport, des Außenministeriums Israels und der Israelischen Botschaft, der Stadt Beer Sheva, Mifal Hapais, Kivunim Company, dem Kulturministerium Beer Sheva und der Economoy Company for Development Beer Sheva.

Sa 28.10.2017 | 21:00 Uhr
Christoph Winkler: Urban Soul Café
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Christoph Winkler: Urban Soul Café

  • Sa 28.10.2017 | 21:00 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Wartburg, Schwalbacher Straße 51, 65183 Wiesbaden
  • 20,90 Euro / erm. 9,90 Euro Tickets
© frischefotos.de

Kann man eine Haka-Version der „Goldberg Variationen“ tanzen? Und was passiert wenn die Vorliebe für Taylor Swift auf Yvonne Rainers „No-Manifest“ trifft? Der Berliner Choreograf Christoph Winkler hat mit „Urban Soul Café“ eine besondere Coming-Of-Age Geschichte geschaffen: Aloalii Tapu, Hip-Hop-Tänzer polynesischer Abstammung, im zeitgenössischen Tanz ausgebildet und für seine tänzerische Darstellung 2016 mit dem Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet, setzt sich mit Arbeiten inspirierender Figuren der Tanzgeschichte – von Pina Bausch bis Steve Paxton – auseinander und befragt sie aus einer außereuropäischen, nicht-weißen Perspektive, ohne Scheu seinen eigenen (pop-)kulturellen Hintergrund einzubringen.

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Von und mit: Aloalii Tapu
Konzept: Christoph Winkler
Lichtdesign: Florian Guist
Technische Leitung: Fabian Eichner
Szenografie: Lena Mody & Valentina Primavera
Produktionsdramaturgie & Übertitel: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Foto Pina Bausch: Gerhard F. Ludwig
Im Video: Leti Fetakaiga (Beanz), Moli Tapu (Mum)

Eine Produktion von Christoph Winkler und ehrliche arbeit – freies Kulturbüro In Kooperation mit Ballhaus Ost Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

So 29.10.2017 | 16:00 Uhr
Hessisches Staatsballett: Eine Winterreise
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Hessisches Staatsballett: Eine Winterreise

  • So 29.10.2017 | 16:00 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
  • ab 9,90 Euro | erm. ab 4,95 Euro Tickets
© Oliver Rossi

Die Verlockung der Ferne löst ihre Versprechen nicht ein. Einsamkeit schlägt sich nieder, lässt einen erstarren. Regungslos an einem Durchgangsort zu verharren bringt lose Begegnungen hervor. Kurze Episoden fügen sich an die Struktur des Liederzyklus von Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender. Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017/18 begibt sich Tim Plegge choreografisch wieder auf Reisen. Das Ballett “Eine Winterreise” steht in der Tradition seiner Handlungsballette, verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten Narration. “Eine Winterreise” erzählt vom Werden und Vergehen, von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.

Dramaturgisch begleitet von Esther Dreesen-Schaback, in den Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian Hannak oszillieren in »Eine Winterreise« Fragen nach Werden und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen und finden in dem neuen Ballett Ausdruck.

Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.

Do, 26.10., 19.00 Uhr: Einführung
So, 29.10., 15.30 Uhr: Einführung
So, 29.10., im Anschluss an die Vorstellung: Künstlergespräch mit Tim Plegge

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Choreografie: Tim Plegge
Gesang: Simon Bode
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Judith Adam
Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback
Video: De-Da Productions

So 29.10.2017 | 19:30 Uhr
SOL Dance Company - Eyal Dadon: Sale
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SOL Dance Company - Eyal Dadon: Sale

  • So 29.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Kleines Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
  • ab 12,10 Euro | erm. ab 6,05 Euro Tickets
© Pini Snir

Heiß und kalt, Spiegel und Regeln, Ausverkauf und der totale Konsum – „Sale” betrachtet alle Teile des gesellschaftlichen Zusammenlebens als Herausforderung: die Herausforderung das Leben zu meistern, die Gesellschaft und den Kapitalismus im Allgemeinen, zu dem wir doch alle nur dazugehören wollen. Im Anschluss an seine Residenz am Staatstheater Darmstadt wird der israelische Tänzer und Choreograf Eyal Dadon, der in seiner Heimat als einer der aufregendsten Akteure einer neuen Generation junger Tanzschaffender gilt, seine Arbeit „Sale” beim Festival erstmals in Europa präsentieren. Inspiriert von der Realität und dem gesellschaftlichen Zusammenleben, kombiniert Dadon in „Sale“ kleinteilige präzise Bewegungssequenzen mit dem ihm eigenen Humor und hält dem Publikum so den Spiegel vor.

Sa, 28.10., 18.00-19.00 Uhr: Physical Introduction
Sa, 28.10., im Anschluss an die Vorstellung: Podiumsgespräch “Contemporary Dance Education”
So, 29.10., im Anschluss an die Vorstellung: interaktives Nachgespräch

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SOL Dance Company / House of Dance Beer Sheva, Israel
Choreografie: Eyal Dadon
Probenleitung: Keren Horesh Begun
Choreografische Assistenz: Tamar Barlevt
Mit Sian Olles, Madison Payne Hoke, Yuko Imazaike, Shay Partush, Nadav Gal, Gil Shachar, Eyal Dadon
Kostüme und Musik: Tomer Salem, Nissim Gutman

Licht: Alon Shazar
Inspizienz: Assaf Zakay Management OZ Productions / Offer Zaks
Mit freundlicher Unterstützung des Israelischen Ministeriums für Kultur und Sport, des Außenministeriums Israels und der Israelischen Botschaft, der Stadt Beer Sheva, Mifal Hapais, Kivunim Company, dem Kulturministerium Beer Sheva und der Economoy Company for Development Beer Sheva.

Di 31.10.2017 | 19:30 Uhr
Compagnie MAD: Music for 18 Musicians
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Compagnie MAD: Music for 18 Musicians

  • Di 31.10.2017 | 19:30 Uhr
  • Staatstheater Darmstadt, Großes Haus, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt
  • ab 10 Euro | erm. ab 9,25 Euro Tickets

150 Amateurtänzerinnen und –tänzer aus der Rhein-Main-Region, fünf professionelle Tänzerinnen und Tänzer, 19 Musikerinnen und Musiker: „Music for 18 Musicians“ ist ein extragroßes inklusives Tanzkonzert, mit dem der Dirigent Rémi Durupt und der Choreograf Sylvain Groud ihre Kunstformen zu einer gemeinsamen Partitur vereinen. Die 150 Amateure sind der Einladung von Groud gefolgt, unter Anleitung zur Musik von Steve Reich zu tanzen. Bei einer Reihe von Proben sind sie an dieses pulsierend-hypnotische Werk herangeführt worden und haben dabei entdeckt, welche Kraft und Möglichkeiten Körper, Bewegungen und Blicke besitzen können. Bei der Aufführung werden sie zum Bindeglied zwischen Musikern und Publikum und sorgen so für ein kollektives Musikerlebnis. Gemeinsam besetzen sie das Theater – bis niemand mehr weiß, wer eingeweiht und wer einfach nur mitgerissen ist von der einzigartigen Energie.

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Choreografie: Sylvain Groud
Musikalische Leitung: Rémi Durupt
Tänzer: Lauriane Madeleine, Julien Raso, Anusha Emrith, Jérémy Martinez, Julie Koenig
Musik: Steve Reich, gespielt vom Ensemble Links
Lichtdesign: Michaël Dez
Sounddesign: Pierre Favrez

Ensemble Links:
Percussions: Clément Delmas, Vincent Martin, Stanislas Delannoy, Rémi Durupt, Lucas Genas, Nicolas Didier, Maxime Guillouet
Gesang: Manon Bautian, Séverine Maquaire, Caroline Chassany, Sophie Leleu
Klarinetten: Maxime Peinard, Coralie Ordulu
Saiteninstrumente: Èlodie Gaudet, Claire Perrotton
Klavier: Laurent Durupt, Fabrizio Rat Ferrero, Trami Nguyen, Alvise Sinivia.
Eine Produktion von Compagnie MAD/Sylvain Groud und Amarillo. Unterstützt vom Kulturministerium und dem Kommunikationsministerium sowie dem Regionalbüro für Kulturangelegenheiten der Normandie, der Region Normandie, dem Départment de l’Eure sowie der Stadt Rouen.
Sylvain Groud ist ein assoziierter Künstler im Théâtre-Sénart, dem Scène nationale und Lieusaint sowie Artist in residence am Rive Gauche, Scène conventionnée pour la danse und Saint-Étionnen-du-Rouvray.
Die Produktion wurde u.a. am Thèâtre de Saint-Quenin-en-Yvelines, Scène nationale realisiert.

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Tanzfestival-Card

Preis normal: 10 €
Preis ermäßigt: 5 €

  • Die reguläre Tanzfestival-Card kostet 10 Euro, berechtigt zum um 5 Euro ermäßigten Eintritt in alle Vorstellungen des Tanzfestivals Rhein-Main sowie zum kostenlosten Besuch aller Veranstaltungen am Tanztag am Sa, 21.10.17.
  • Die ermäßigte Tanzfestival-Card kostet 5 Euro, berechtigt zum um 3 Euro ermäßigten Eintritt in alle Vorstellungen des Tanzfestivals Rhein-Main sowie zum kostenlosten Besuch aller Veranstaltungen am Tanztag am Sa, 21.10.17.
  • Die Tanzfestival-Card ist an allen drei Häusern (Künstlerhaus Mousonturm, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt) an den Vorverkaufskassen zu erwerben und im Mousonturm auch im Webshop.
  • Die Tanzfestival-Card gilt für die Vorstellungen in allen drei Häusern.
  • Die Tanzfestival-Card ist nicht übertragbar (d.h. Feld für Namen auf dem Ticket/Pass einrichten).
  • Beim Einlass muss die Tanzfestival-Card gemeinsam mit der ermäßigt erworbenen Karte unaufgefordert vorgezeigt werden, beim Kauf von ermäßigten Tanzfestival-Cards zusätzlich auch die grundsätzliche Ermäßigungsberechtigung (StudentIn, …)
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