May Levy – Meditations

15.6-23.6.2021 | Darmstadt

Meditations ist eine Reise der Selbstkritik, des Scheiterns und der Vergebung, da zwei Tänzer es versäumen, eine Tanzshow in allen Details auszuführen. Im Kampf um die „perfekte Show“ offenbart das angespannte Verhältnis der Männer nicht nur die mentalen Schwierigkeiten des Tanzes, sondern auch die Lasten und Verantwortungen zweier Künstler, die mit- und füreinander arbeiten. In einer Gesellschaft, die ständig nach Erfolg verlangt, schultern wir alle den Vergleichs- und Validierungsdruck. Produktivität, Glück und Reichtum erzwingen eine Hierarchie der Selbstzufriedenheit, die einen Kreislauf subtiler Eifersucht antreibt, um selbst gesunde Bemühungen in einen Wettlauf um das Glück zu verwandeln. Meditationen machen in diesen täglichen Kämpfen Atempausen; einen Moment zwischen den Momenten zu reflektieren, um uns selbst besser zu sehen.

„Als ich mir einer Veränderung bewusst wurde, sie aber erst danach bemerkte, begann ich mich zu fragen, wie solche Momente an mir vorbeigehen konnten. Wie konzentriert/verloren war ich gewesen, dass so viel Zeit ohne Vorankündigung vergehen konnte? Wie hatte ich nicht gesehen, wie sich der Himmel im Laufe des Tages verfärbte? Wie hatte ich nicht gemerkt, dass ich mich verliebe oder entliebe, bis mein Herz weit geöffnet war? Ich würde es immer hinterher merken. Es waren diese Momente nach der Tatsache, die mich dazu brachten, über diese grauen Zwischenphasen nachzudenken, die ich so konzentriert und unbewusst gewesen war. Da war immer etwas aus dem Augenwinkel, das ich vergessen habe zuzugeben.“

7.-9.7.2020 | Darmstadt

The Breach (working title) delves into escaping the boundaries we construct around ourselves. In creating self-made limitations, we crystalize our thoughts but remove the unfathomed options that lie beyond our perception. In exchange for sanity, our world is narrowed. The Breach is a vociferation for more; a desire for the illogical, unexplained, and other-worldly. Intended in its final form as a film, The Breach focuses its research on physical limitations of space, multiplicity through a single body, and the balance of choreographic language to cinematic aesthetic.

Biography
Born in Tokyo, Max Levy completed his training at the prestigious San Francisco Ballet, under the direction of Jean-Yves Esquerre. As a dancer, he was engaged with American Repertory Ballet and Charlotte Ballet, and as a soloist with Staatsballett Nürnberg, under direction of Goyo Montero. He has danced numerous roles by prominent choreographers including Crystal Pite, William Forsythe, Johan Inger, Mats Ek, Ohad Naharin, Christian Spuck, Cayetano Soto, Goyo Montero, and Jeroen Verbruggen, among others. He was selected in 2015 as “Most Outstanding Performance by a Male Dancer” by Dance Europe.
His choreography has been performed in evenings with the Staatsballett Nürnberg,Performing Arts Festival Berlin, the Freier Tanz im Delta Festival in Mannheim, as well as withdancers of Staatsballett Berlin. He was selected for the inaugural ChoreoLab – Made in UlmResidency in 2019, and his works have been finalists at the32nd International ChoreographyCompetition Hannover, Rotterdam International Duet Choreography Competition,SOLOCOREOGRAFICO,andGdansk Dance Festival. His full-evening work Meditations openedto sold-out evenings at ACUD Theater in Berlin. He now works as an international freelance dancerand choreographer based in Germany, bringing a meditative approach to athletic, movement-drivenworks in a world of detached fantasy

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