Choreografische Werkstatt

Nächster Termin:
Sonntag, 3. November 2019 | 17 Uhr | Staatstheater Darmstadt ( im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)

Hier geht’s zur aktuellen Ausschreibung: OPEN CALL

© Jörg Baumann

Die Choreografische Werkstatt bietet die Gelegenheit, Arbeiten von Choreografinnen und Choreografen aus dem Rhein-Main-Gebiet zu entdecken, die im Entstehen sind und sich über diese auszutauschen.

Im September wird die Frankfurter Performerin Clara Reiner Einblicke in ihren Arbeitsprozess an „herden“ geben, ein Stück, das sie zusammen mit den Künstlerinnen Stine Hertel, Filomena Krause und Zuzana Žabková erarbeitet. In ihm nutzt sie die phantasmagorische Figur des Einhorns um fluide Bilder von Weiblichkeit zu erforschen: „In einem Pariser Museum sind sechs Wandteppiche aus dem frühen 16. Jahrhundert ausgestellt. Auf jedem der sechs Teppiche befindet sich eine Frau (manchmal zwei), zu ihrer Linken ein Einhorn und zu ihrer Rechten ein Löwe. Sie stehen auf einer grasigen Scheibe, umgeben von Rot und vielen Blumen. Das Horn des Einhorns ist sehr lang. So lang, dass es unmöglich mit seinem Maul nah genug an den Boden kommen kann, um zu grasen. Vielleicht füttert die Frau es. Vielleicht sind die schwebenden Blumen dazu da. Oder vielleicht wird es, in einer kurzen Kopfbewegung, den Löwen, die Frau, (die andere Frau), aufspießen und fressen.“

Die nächsten Veranstaltungen

November 2019
So 03.11.2019 | 17:00 - 18:30 Uhr
Choreografische Werkstatt -
Weitere Informationen

Choreografische Werkstatt -

  • So 03.11.2019 | 17:00 - 18:30 Uhr
  • Staatstheater Darmstadt, Kammerspiele, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt
  • 6 Euro

Im Rhein-Main-Gebiet gibt es zahlreiche choreografische Talente. Die regelmäßig von der Tanzplattform Rhein-Main veranstaltete Choreografische Werkstatt bietet die Gelegenheit, diese und ihre Arbeiten zu entdecken und sich mit ihnen auszutauschen. Auch im Rahmen des Tanzfestivals geben drei Tanzschaffende aus der Region Einblicke in Stücke, an denen sie gerade arbeiten. Egal ob erste Ideen, grobe Skizzen oder bereits ausgefeilte Dramaturgien, die Künstler*innen zeigen in 15-minütigen Ausschnitten, was sie aktuell bewegt und was in Zukunft auf den Bühnen im Rhein-Main-Gebiet zu sehen sein wird.

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