Max Levy

7.7.-9.7.2020 | Darmstadt

The Breach (Arbeitstitel) versucht, den Grenzen zu entkommen, die wir um uns herum konstruieren. Indem wir selbst gemachte Einschränkungen schaffen, kristallisieren wir unsere Gedanken, entfernen aber die unergründlichen Optionen, die außerhalb unserer Wahrnehmung liegen. Im Austausch für geistige Gesundheit wird unsere Welt verengt. The Breach ist eine Vokiferation für mehr; ein Wunsch nach dem Unlogischen, Unerklärten und Jenseitigen. The Breach ist in seiner endgültigen Form als Film gedacht und konzentriert seine Forschung auf physikalische Einschränkungen des Raums, die Vielfalt durch einen einzigen Körper und das Gleichgewicht zwischen choreografischer Sprache und filmischer Ästhetik.

Biografie

Der in Tokio geborene Max Levy absolvierte seine Ausbildung beim renommierten San Francisco Ballet unter der Leitung von Jean-Yves Esquerre. Als Tänzer wurde er beim American Repertory Ballet und Charlotte Ballet sowie als Solist beim Staatsballett Nürnberg unter der Leitung von Goyo Montero engagiert. Er hat zahlreiche Rollen von prominenten Choreografen getanzt, darunter Crystal Pite, William Forsythe, Johan Inger, Mats Ek, Ohad Naharin, Christian Spuck, Cayetano Soto, Goyo Montero und Jeroen Verbruggen. Er wurde 2015 von Dance Europe als „Most Outstanding Performance by a Male Dancer“ ausgewählt.

Seine Choreografien wurden an Abenden mit dem Staatsballett Nürnberg, den Performing Arts Festival Berlin, dem Freier Tanz im Delta Festival in Mannheim sowie mit Exerzitien des Staatsballetts Berlin aufgeführt. Er wurde für das erste ChoreoLab – Made in UlmResidency im Jahr 2019 ausgewählt und war Finalist beim 32. Internationalen Choreografie-Wettbewerb Hannover, beim Internationalen Duett-Choreografie-Wettbewerb Rotterdam, beim SOLOCOREOGRAFICO und beim Dansk Dance Festival. Seine abendfüllende Arbeit Meditations wurde an ausverkauften Abenden im ACUD Theater in Berlin eröffnet. Heute arbeitet er als internationaler freiberuflicher Tänzer und Choreograf in Deutschland und bringt einen meditativen Ansatz für sportliche, bewegungsgetriebene Arbeiten in eine Welt der distanzierten Fantasie

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