re-dance platform

15.2.-28.2.2021 | Frankfurt

Das aktuelle Projekt von der Platform re-dance entsteht in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Müttern Judith Nagel, Patscharaporn Distakul und Allison Brown sowie der Tänzerin und Forscherin Katelyn Skelley. Die Arbeit untersucht, wie sich Mutterschaft und Tanz durch Bewegungspraxis und -kreation gegenseitig ergänzen. Mit dem Arbeitstitel “Positioning the ‘I’ between dancing and parenting: restructuring professional identity through practice, reflection and creation” eröffnet dieses Projekt einen Forschungsraum, indem die Künstlerinnen die Koexistenz von professioneller Tänzerin und Mutter erleben und untersuchen können. Der Prozess beinhaltet eine Vielzahl von Erkenntnissen aus persönlichen Interviews, verschiedenen Texten und Diskussionen, die direkt in die Bewegungsforschung einfließen. Die Arbeit, die unter anderem in einem Kurzfilm (mit Filip Piskorzynski als Filmemacher und Komponist) resultieren wird, erforscht die Verkörperungen der Fürsorge; die Konversation zwischen fließenden Körpern; den gegenwärtigen Zustand der Stille; die Absorption innerhalb des Aktes der Selbstpositionierung und die Herausforderung des Austausches zwischen dem Hören auf das Innen und Außen.

re-dance platform wurde von Patscharaporn Distakul und Katelyn Skelley initiiert, um Tanzkünstler:innen mit Familie, die in und um Frankfurt leben, die Möglichkeit zu geben, ein Netzwerk für Austausch und kollektive Lösungen aufzubauen. Wir glauben, dass das Wissen aus dem Leben des Tanzes und der Elternschaft nicht getrennt sein muss, sondern, dass sie gegenseitig ein wertvoller Beitrag zum künstlerischen und persönlichen Wachstum sein können.

Katelyn Skelley erhielt ihren BFA in Tanz von der New York University und ihren MA von der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sie hat eng mit Künstlern und Institutionen zusammengearbeitet: Kyle Abraham, TU Dance, Katrin Hall, Olive Bieringa, Otto Ramstad, IDOCDE, Tanzplattform Rhein-Main, Pfalztheater Kaiserslautern und justmainz/Staatstheater Mainz als Tänzerin, Pädagogin und Choreografin. Derzeit forscht sie zum Thema Mutterschaft und Tanz..

Patscharaporn Distakul studierte an der Rotterdam Tanzakademie (NL). Im Praktikum arbeitete sie mit Nina Vallon in Frankfurt und für das Tanz Luzerner Theaters, in der Schweiz. Nach dem Abschluss tanzte sie für die Kompanien Ballet Preljocaj, Frankreich, Compagnia Virgilio Sieni, Italien und das Staatstheater am Gärtnerplatz, sowie für freie Projekte in der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Judith Nagel studierte zeitgenössischen Tanz an der Hogeschool voor de kunsten ArtEZ in Arnhem (NL). Nach ihrer Zeit als Tänzerin bei Compagnia Zappalà Danza in Sizilien arbeitete Nagel als freiberufliche Tänzerin und Choreographin für theater und Film. Seither hat sie unter anderem mit Christoph Winkler, Canan Erek, Sita Ostheimer und Modjgan Hashemian, zusammengearbeitet.

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