Residenz Extension

Die Residenz Extension ist eine zeitlich erweiterte Residenz und ermöglicht eine anderthalb jährige Zusammenarbeit einer Künstlerin oder eines Künstlers mit der Tanzplattform Rhein-Main. Durch die Assoziation werden nicht nur substantielle finanzielle Förderungen möglich, sondern auch strukturelle und personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt um Aufführungs- und Produktionsmöglichkeiten zu schaffen.

Neben der zeitlichen Erweiterung liegt ein Fokus auf der Teilhabe von Künstler*innen mit Behinderung. Durch die Residenz Extension wird erstmals ein*e Künstler*in längerfristig an die Struktur der an der Tanzplattform Rhein-Main beteiligten Theater gebunden und zugleich richtungsweisende Schritte für die Zusammenarbeit zwischen Tanzschaffenden mit Behinderung, einem freien Produktionshaus und der Tanzkompanie von zwei Staatstheatern geschaffen. Bis heute sind in Deutschland Künstler*innen mit Behinderung in etablierten Tanzinstitutionen wie der Tanzkompanie eines Repertoiretheaters, aber auch innerhalb der freien Szene unterrepräsentiert.

Marc Brew

2021-2022

Der in San Francisco beheimatete Choreograf zählt als Leiter der AXIS Dance Company zu den Vorreitern im Bereich „Mixed Abilities“ im Tanz.

Im Tanzfestival Rhein-Main 2021 wird Brew in einem Tanzabend im Künstlerhaus Mousonturm verschiedene Kurzstücke präsentieren und sich als Künstler erstmals in der Rhein-Main-Region vorstellen.

Im Anschluss folgt eine Arbeitsresidenz in Frankfurt und Darmstadt für eine kleinere Neuproduktion.
Parallel hierzu wird Brew verschiedene Workshops für tanzbegeisterte Nicht-Profis mit und ohne Behinderung in der Region leiten und so den Grundstein für einen mixed-abled Tanzklub legen.

Darüber hinaus beginnt er eine Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts, für die er ein neues Stück im Frühjahr 2022 entwickeln soll. Dieses Stück wird Teil eines mehrteiligen Ballettabends werden, der in das Repertoire des Hessischen Staatsballetts eingehen soll.

T-Talk, das Gesprächsformat vom Hessischen Staatsballett, rund um Themen aus der Welt des Tanzes!

Moderator Lucas Herrmann freut sich am 29. April erstmalig einen T-Talk aus dem Foyer des Staatstheaters Darmstadt zu senden! Dieses Mal sind mit der Dramaturgin/Tanzpädagogin Lina Zehelein und dem Tänzer und Choreografen Marc Brew wieder zwei spannende Gäste am Start. Mit Blick auf das Darmstädter ?Alles inklusive?!?-Festival, das in diesem Jahr aufgrund der pandemischen Lage am 27. April seine Pforten virtuell öffnen musste, sprechen die beiden Gäste u.a. über das Thema „Inklusion“.

Der T-Talk kann über folgenden Link angeschaut werden (zu Beginn gab es Tonprobleme, ab Minute 5 ist Marc zu hören):
https://www.staatstheater-darmstadt.de/extra/t-talks/

Fotos: De-Da Productions, Maurice Ramirez und Robert Schittko, Design Q Agentur für Kommunikationsdesign

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